Mitgliederversammlung 2016 - neue Führungsriege und frischer Wind im Vorstand

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Sonntag, 20. März 2016

(gufi). Über einen regen Zuspruch konnte sich die DJK Salz bei ihrer diesjährigen Hauptversammlung freuen. Nicht weniger als 88 Mitglieder fanden am Samstagabend den Weg ins Sportheim am Hirtshorn, um unter anderem auch die Neuwahlen der Vorstandschaft durchzuführen.

Zunächst standen eine kurze Begrüßung mit Totengedenken und das Grußwort von Bürgermeister Martin Schmitt auf dem Programm. Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich dabei „stolz einen so großen und funktionierenden Verein in der Mitte“ der Ortsgemeinschaft zu haben. Schließlich sei es für die Bevölkerung wichtig, auf ein vielfältiges Betätigungsangebot außerhalb der Berufswelt zu stoßen.

Im Rahmen des Vorstandsberichtes ging Moderator Martin Hein zunächst auf die Aktivitäten im vergangenen Kalenderjahr ein. Angefangen von einem „rundum gelungen(en)“U9-BSJ-Hallenturnier über die Faschingsaktivitäten und die Skifreizeit sowie Jugend-Pfingstzeltlager, Fitnesslauf im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cup, Saale-Musicum und Ferien-Programm bis hin zum Seminar des DJK-Diözesanverbandes Würzburg für Großvereine sowie den Adventsmarkt zum Jahresende. Hierbei fanden auch der Preisgewinn beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ sowie die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „DJK for Youth“ Erwähnung, welche man erst als zweiter Verein in ganz Bayern erhielt. Auch das löbliche Engagement zahlreicher Helfer wurde in diesem Zusammenhang gewürdigt.

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Unser Ehrennachmittag

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Dienstag, 03. November 2015

Salz (gufi). Mit einer gelungenen musikalischen Umrahmung der Grabfeld-Botschafterin Maike May, die unter anderem ein von ihr neu kreiertes Kreuzberglied zum Besten gab, ging der diesjährige „Ehrentag“ der DJK Salz über die Bühne. Dabei fanden sich am Sonntag gut 50 Personen im örtlichen Sportheim ein, um unter der bewährten Regie der beiden Moderatorinnen Astrid Limpert („was wäre unser Verein ohne Euch Mitglieder“) und Yvonne Patermann einen kurzweiligen Nachmittag zu erleben.

Nach der obligatorischen Begrüßung der anwesenden Prominenz um die Ehrenvorstände Erhard Kümpel und Reiner Chlebowy sowie das Gemeindeoberhaupt Martin Schmitt standen zunächst einmal die Ehrungen für besondere sportliche Leistungen auf dem Programm. Hier wurde von den beiden Vorsitzenden Heiko Müller und Martin Hein nicht zuletzt das Leichtathletik-Aushängeschild Lothar Ganß für seinen 750. Lauf im DJK-Dress ausgezeichnet. Es folgten die Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaft. Insoweit halten Reinhold Katzenberger, Kurt Mangold und Helmut Ziegler „ihrer“ DJK zwischenzeitlich bereits seit einem halben Jahrhundert die Treue.

„Es war schwierig, aus dieser Zeit überhaupt noch etwas zu recherchieren“, so Yvonne Patermann, die aber immerhin eruieren konnte, dass ein Laib Brot damals (1965) durchschnittlich 1,07 DM kostete, auf der Bahnstrecke zwischen München und Augsburg erstmals ein planmäßiger Reisezugbetrieb mit einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern installiert wurde, Franz Beckenbauer gegen Schweden zu seinem A-Länderspieldebüt kam und es sich im chinesischen Horoskop um das „Jahr der Schlange“ handelte. Bundeskanzler war seinerzeit Ludwig Erhard, den Vorsitz der DJK Salz führte Aquilin Kissner und als Bundespräsident fungierte Heinrich Lübke.

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„Heute ist ein ganz besonderer Tag. Denn Sie sind uns wichtig“

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Montag, 03. November 2014

(gufi). „Heute ist ein ganz besonderer Tag. Denn Sie sind uns wichtig“, begrüßte Mitorganisatorin Astrid Limpert die Protagonisten im gut gefüllten Sälzer Sportheim zum diesjährigen Ehrennachmittag des örtlichen DJK-Sportvereins. Ausgezeichnet wurden dabei neben langjährigen Vereinsmitgliedern auch verdiente Ehrenamtliche sowie bewährte Sportgruppen.
Nicht zuletzt die Kegel-Damen um Maria Alka und Liesl Fischer, die als selbst ernannte „Grasbergschwärmer“ zwischenzeitlich 45 Jahre gemeinsame Aktivitäten pflegen. „Viel Kopfweh und viel Apfelkorn“, blickte Limpert mit „Gänsehaut“ auf die eigene Zeit bei den Kegel-Damen zurück, die für ihr Engagement von den DJK-Verantwortlichen zum Hähnchen-Essen mit Shuttle-Service eingeladen wurden. Die entsprechenden Chauffeur-Aktivitäten werden den Vereinsoberen nach Auskunft der Führungsriege  Harald Becher, Martin Hein und Heiko Müller „eine Ehre sein“.

Unter den musikalischen Klängen des „Minimal“-Duos Iris Eckert (Hohenroth) und Adrian Volkheimer (Niederlauer) wurden ferner die Aktivitäten der Faschings-Crew um Fredi Breunig (20 Jahre) sowie des unter der Regie von Gitti Beckenbauer und Elke Binder-Müller stehenden Lauftreffs (15 Jahre) besonders gewürdigt. Nicht zu vergessen das Jugendfußballtrainer-Quartett Michael Ganß, Heiko Müller, Siggi Müller und Andreas Prell, unter dessen Federführung im vergangenen Jahr sogar der Sprung in die U 19-Bezirksoberliga bewerkstelligt wurde.

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Interview mit Gründungsmitglied Willi Straub

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Freitag, 27. Juni 2014

Salz. Auf der Suche nach Begebenheiten aus Vereinsvergangenheit sitzen wir am Pfingstsonntag im Seniorenpflegeheim „Am Kurpark“ mit unserem früheren stellvertretenden Vorsitzenden Willi Straub (84 Jahre) sowie dessen Ehefrau Lydia zusammen. Letztere lässt dabei keine Zweifel daran, dass wir in ihrem Gatten einen probaten Gesprächspartner gefunden haben. Konkret: „Man hätte ihm manchmal am besten gleich sein Bett auf den Sportplatz stellen sollen. Dort ist er ja teilweise mehr als daheim gewesen. Was habe ich auch selbst alles an Kuchen für den Verein gebacken?“

Als Gründungsmitglied der DJK Salz zählte Will Straub bereits zu jenen Fußball-Pionieren der Gemeinde, die als „SV Salz“ ab 1946 im Bereich des heutigen Mühlbacher Flugplatzes dem runden Leder nachjagten. Auf einem Fußballplatz der Marke „Eigenbau“ mit selbst aus Holzbalken zusammengezimmerten Toren und Fußballschuhen, die noch in Eigenregie „beschlagen“ worden seien. „Es hat damals ja nichts gegeben. Weder Fußballschuhe noch Turnschuhe“, so dass selbst man mit Hammer und Nagel unter normales Schuhwerk Stollen für einen besseren Halt angebracht habe. „Und wenn der Nagel nicht richtig gebogen war, hat man ihn im Zeh gehabt.“

Letztlich habe man im SV Salz nur ein wenig „rumgebolzt. Mit einem Ball, bei dem die Spieler heute umfallen würden, wenn sie den an den Kopf bekämen“ – was die Sälzer Idealisten jedoch nicht davon abhielt, auch ein Kopfballpendel zu konstruieren. „Wir haben damals gegen Niederlauer, Brendlorenzen, Großbardorf, Bastheim, Ober- und Unterelsbach, Wegfurt, Schönau, Strahlungen oder auch Burglauer in der niedrigsten Klasse gespielt, als es die Ligen in ihrer heutigen Form so noch nicht gegeben hat.“

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Interview mit Gründungsmitglied Gebhardt Wachtel

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Freitag, 27. Juni 2014

Salz (gufi). Angesprochen darauf, warum er anno 1961 zu den Gründungsmitgliedern der DJK zählte, kann sich Gebhard Wachtel gar nicht mehr so genau an die konkreten Umstände seines Vereinsbeitritts zurückerinnern. Schließlich habe er damals zu Hause in der Landwirtschaft und in einer Bad Neustädter Molkerei gearbeitet. „Da blieb nicht viel Zeit. Und in einer Mannschaft habe ich ja auch nie Fußball gespielt. Möglicherweise ist ein Heribert Fringes dafür verantwortlich gewesen“, der gemeinsam mit Aquilin Kiessner („er war letztlich der Mann, der alles aufgebaut hat“) zu den großen Initiatoren des neuen Sälzer Sportvereins gezählt habe.

Auch als Gemeinderat sowie langjähriges ehrenamtliches Vorstandsmitglied der VR-Bank oder stellvertretender Feuerwehr-Kommandant war Gebhard Wachtel, der unlängst am 20. März dieses Jahres seinen 85. Geburtstag feierte, engagiert. Im Gespräch mit unserer Vereinszeitung erinnert er sich an die ersten Aktivitäten der DJK wie folgt zurück: „Da ist unten an der Ebersbacher Kreuzung ein Fußballplatz errichtet worden, zu dem man dann von Salz aus rüber lief. Autos hat es ja noch nicht viele gegeben.“ Erfreulich sei deshalb Ende der 60er Jahre die Verlagerung des Sportgeländes an seinen heutigen Standort am Hirtshorn gewesen – „was erst durch die Flurbereinigung möglich wurde“.

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Vorstellung der "Neuen" in der Vorstandschaft

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Dienstag, 29. April 2014

An dieser Stelle wollen wir einmal einige Neulinge in unserer Vorstandschaft kurz porträtieren:

Ewald Vulter

Unser neuer 1. Kassier kennt sich als Steuerberater bestens im Finanz-Metier aus. „Alte Bekannte“, die bereits in der DJK aktiv waren, veranlassten den gebürtigen Arnstadter anno 2010 nach seinem Umzug nach Salz zum Eintritt in unsere „50 plus“-Sportgruppe unter der Leitung von Roland Werling. Der 64-jährige ist als langjähriges Vorstandsmitglied des Angelsportvereins Grabfeld bestens erprobt im Ehrenamt. „Engagement“ sowie „Verbundenheit zur Sache“ sind Tugenden, die der passionierte Wassersportler und Gartenfreund nach eigenem Bekunden in sein neues Amt einbringen möchte. Jung halten Ewald Vulter, der als ausgeglichener Zeitgenossene mit sozialem Engagement gilt, nicht zuletzt seine fünf Enkelkinder.

André Kriesche

Unser neuer Fußball-Juniorenleiter, der momentan an seinem Abitur bastelt, ist zwar erst 20 Jahre alt, aber nach eigener Auskunft schon „ewig“ DJK-Mitglied. „Durch die Eltern (Familienbeitrag)“. Er ist bereits seit längerem nicht nur als aktiver Kicker, sondern auch als Nachwuchscoach in unserer Fußballabteilung engagiert. Selbst charakterisiert sich André Kriesche als „ruhig, entspannt, engagiert“. Er geht davon aus, dass ihm die nunmehrige Aufgabe als gewissenhafte Person liegt und hofft, dass seine Ideen dann auch entsprechende Umsetzung finden.

Michael Wellstein

Der 43-jährige Logopäde hat den im Jahr 2009 erfolgten persönlichen Beitritt zur DJK seiner Ehefrau zu verdanken. Konkret: „Sie hat gesagt, dass die Gitti (Anm.: gemeint ist Brigitte Beckenbauer) hier ein gutes Lauftraining macht. Und das war dann auch so.“ Unser neuer Verantwortlicher für die Mitgliederverwaltung schnürt in seiner Freizeit nicht nur regelmäßig die Turnschuhe, sondern schwimmt und läuft auch gerne. „Die Lust auf das Ehrenamt“ habe ihn dazu animiert, nunmehr in der DJK-Vorstandschaft mitzuarbeiten, wo er seinem Naturell („ruhig, friedlich, ausgeglichen“) entsprechend auf eine harmonische Zusammenarbeit setzt und die Devise „vorwärts schauen“ ausgibt.

Michael Liebaug

Wer sich selbst „Der ruhende Pol“ nennt, wird bei etwaigen hitzigen Sitzungsdebatten als Schlichter sicherlich vermitteln können. Doch auf solche Szenarien wird er auch gut verzichten können. Der 39-jährige Heizungsmonteur, der in Thüringen (Suhl) das Licht der Welt erblickte, trat lange Jahre im Aktivenbereich für die DJK gegen das runde Leder. Der persönliche „Spaß am Sport (Fußball)“ erstreckt sich zwischenzeitlich auch auf den Angel-Bereich. Nunmehr will er im ehrenamtlichen Bereich einen Beitrag zum Vereinsleben leisten und an der Spitze des Wirtschaftsbereichs die „Gastwirtschaft am Leben erhalten“.

Johanna Müller

Mit ihren 21 Lenzen ist Johanna Müller das jüngste Mitglied der aktuellen Vorstandschaft. Die Tochter unseres langjährigen Vereinsoberhauptes Matthias Müller grüßt seit diesem Jahr als Vorsitzende der Jugendleitung. In dieser Funktion ist ihr vor allem wichtig, „dass jemand Aktivitäten wie Ferienprogramm oder Zeltlager für den Nachwuchs organisiert“. Johanna nennt als persönliche Hobbys „Lesen und Tanzen“. Sie sei grundsätzlich eine aufgeschlossene, spontane Zeitgenossin, die dem Verein „schon immer seit 1993“ angehöre. Bei der DJK kennt man sie vor allem als ehemalige Betreuerin des Mutter-Kind-Turnens sowie engagierte Step-Aerobicerin. Nach Auskunft von Insidern gelte es in Bezug auf die lizenzierte Übungsleiterin (C-Schein Breitensport Kinder/Jugendliche) zudem unbedingt noch zu erwähnen, dass sich am liebsten von „Spaghetti mit Hackfleischsoße – am liebsten täglich“ ernähre.

Danke für die unvergessliche Zeit

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Sonntag, 30. März 2014

Nach 16 Jahren als erster Vorsitzender und fast 30 Jahren in der Vorstandschaft der DJK Salz habe ich mich bei der letzten Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Wegbegleitern der DJK Salz bedanken, die meine manchmal anstrengende und fordernde Art mitgetragen haben. Wir zusammen haben die DJK Salz zu dem gemacht, was sie heute ist, ein moderner und äußerst attraktiver Breiten- und Gesundheitssportverein mit Vorzeigecharakter weit über die Landkreisgrenzen hinaus.

Mein ganz besonderer und persönlicher Dank gilt Astrid Limpert und Martin Hein, die mich seit Mitte der 80er Jahren schon in der Jugendleitung der DJK Salz begleitet und mit ihrer persönlichen Kompetenz unterstützt haben. Bedanken möchte ich mich bei meiner Familie und der gesamten Großfamilie Müller, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen und mich auch in schwierigen Situationen motiviert haben.

Danke, dass ich diese unvergesslichen Momente als Vorsitzender der DJK Salz erleben und gestalten durfte.

Mitgliederversammlung 2014 - DJK geht mit „Dreigestirn- Becher, Müller, Hein“ in die Zukunft

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Samstag, 15. März 2014

Matthias Müller zum fünften Ehrenvorsitzenden der Vereinsgeschichte ernannt

Salz (si) Fast wie ein Lauffeuer ging die Hiobsbotschaft, dass Matthias Müller nach 16 Jahren sein Amt als erster Vorsitzender der DJK Salz niederlegt und im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl nicht mehr kandidieren wird, durch das Dorf. Letztendlich musste man die Entscheidung annehmen, auch wenn der DJK -„Motor, Motivator und Visionär“ eine Lücke hinterlässt, die schwer zu stopfen ist. So musste die Führungsriege bereist im Vorfeld die Weichen für die Zukunft des Mitgliederstärksten Verein der Gemeinde stellen und geht dabei einen ganz neuen Weg. „Die Räder laufen in der DJK“, was der Verdienst von Matthias Müller sei, stellte Bürgermeister Bernhard Müller fest und fügte hinzu, dass sich der Sälzer Sportverein unheimlich entwickelt hätte. Horst Hartmann, Sportwart im DJK Kreisverband Rhön Grabfeld unterstrich dies und nannte die Sälzer DJK sogar als Vorzeigeverein in der Region, Bayern und in ganz Deutschland. Hinter einem solchen Erfolg muss ein tolles Vorstandschaftsteam stehen, fügte Hartmann hinzu und zollte allen Lob und Anerkennung.

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Grußwort des Vorstandes: Nach 16 Jahren ist mal Schluss

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Samstag, 26. Oktober 2013

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde der DJK Salz,

nach längerer Überlegung ist in den letzten Wochen meine Entscheidung gereift, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr als Vereinsvorsitzender kandidieren werde. Es kostet viel Kraft immer vorneweg zu gehen und meine Akkus sind einfach leer. Es war eine schöne Zeit und ich habe durch dieses Amt sehr viele interessante Erfahrungen und Erlebnisse haben dürfen. Mir hat das Amt des Vorsitzenden immer sehr viel Spaß gemacht und ich danke allen Wegbegleitern der letzten Jahre, die mich auf diesem Lebensabschnitt begleitet haben. Danke für eure Unterstützung, denn ohne diesen Teamgeist hätten wir die DJK Salz in den letzten Jahren nicht zu einem Aushängeschild für die Gemeinde Salz machen können.

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Hausmeister Waldemar Klippert

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Samstag, 26. Oktober 2013

(gufi) Wenn Vladimir „Waldemar“ Klippert in diesen Tagen den Blick rund um „sein“ Sportgelände auf dem Frauenberg schweifen lässt, dann wird es dem 60-jährigen Hausmeister der DJK Salz warm ums Herz. Denn während man in seiner kasachischen Heimat oft nur endlose Steppe oder Wüstenlandschaft und auch im Mai regelmäßig noch Frost und Schnee antreffe, „ist hier alles grün und blüht – einfach wunderbar“.

Im Jahr 2004 siedelte er in die Bundesrepublik über. „Wir sind mit die Letzten gewesen“, so Klippert, den es aufgrund seines seinerzeit bereits in Bad Neustadt lebenden Bruders zunächst nach Mühlbach verschlug.

2006 folgte der Umzug nach Salz, wo er nunmehr in der Gartenstraße ansässig geworden ist und als gelernter LKW-Fahrer sowie Autoschlosser zwischenzeitlich auch bei einem ortansässigen Unternehmen als Dachdecker arbeitet. Nebenberuflich ist Klippert seit geraumer Zeit bei der DJK Salz engagiert, die ihn vor nunmehr rund sieben Jahren zunächst als 1-Euro-Jobber anheuerte. „Und als das fertig war, bin ich gefragt worden, ob ich weitermachen würde – was ich dann auch getan habe.“

Schließlich hat Klippert Gefallen daran gefunden, regelmäßig und bei Bedarf auch täglich nach dem Rechten zu sehen. „Rasenmähen, Saubermachen, Müll wegräumen, erforderliche Reparaturarbeiten durchführen, wenn etwas kaputt gegangen ist, oder Streichen“, skizziert der gewandte Hand-/Heimwerker sein Tätigkeitsspektrum im hiesigen Sportverein, der ihn sehr herzlich aufgenommen habe. Vor allem auch schon in den Anfangsjahren, als ihm die Verständigung deutlich schwerer gefallen sei. „Ich hatte die Sprache in der Schule ja kaum gelernt. Und meine Frau ist russisch. Deshalb wurde daheim grundsätzlich auch nur russisch gesprochen.“

Als persönliche Hobbys nennt Waldemar Klippert „Fernsehen, Laufen und mit den Enkelkindern spielen“, von denen sich die beiden Jungs in Deutschland und die zwei Mädchen in Kasachstan befinden.

Interview mit dem Ehrenvorsitzenden Erhard Kümpel

Kategorie: Vereinsleben
Erstellt: Samstag, 26. Oktober 2013

Unser Ehrenvorsitzender Erhard Kümpel, der zwischen 1980 und 1992 an der Spitze der DJK Salz stand, feierte in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Unser Redaktionsteam führte mit dem ehemaligen Vollzugsbeamten, der ursprünglich Dreher und Fräser gelernt hatte, folgendes Gespräch:

Hallo Erhard! Du hast bereits 1961 zu den Gründungsmitgliedern gezählt. Was hat Dich seinerzeit dazu bewogen, der DJK Salz beizutreten?

Ich war sportbegeistert. Und wir hatten hier in Salz ja keinen Verein, bis dann 1961 der Aufruf zur Klubgründung kam. Die Gründungsversammlung war – soweit ich mich recht zurückerinnere mit 100 bis 140 Leuten – im ehemaligen Kindergarten. Und oben hockten auf einer Bank unter anderem der große Macher Aquilin Kiessner, Heribert Fringes, Josef Koch, mein Vater Hans Kümpel sowie Bürgermeister Schmitt. Das ist für alle sehr spannend gewesen. Auch der Diözesan-Seelsorger, ich glaube ein gewisser Pater Harnischmacher aus Schönau, ist da gewesen, weil es aufgrund entsprechender Förder-Zuschüsse ja ein DJK-Verein werden sollte. Das war für uns alle eine sehr spannende Geschichte, nachdem es vorher ja nichts gab. Der Schulsport in Salz bestand aus ein bisschen Ball über die Schnur, Marschieren und Holztragen im Herbst. Einmal im Jahr fand dann mit den Schülern aus Niederlauer, Hohenroth sowie Ebersbach das Sportfest in Niederlauer statt, wo es eine 100-Meter-Bahn und eine Weitsprunggrube gab. Die anderen haben dort immer Präsente wie Schulmäppchen oder Schreibzeug bekommen. Nur wir Sälzer nichts.

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