(gufi). Die DJK Salz und die Neuschter Karnevallsgesellschaft (NES-KA-GE) richteten am Samstag zum zweiten Mal gemeinsam einen Tauzieh-Cup auf dem Sälzer Sportgelände am Hirtshorn aus. Den Sieg trugen dabei wie schon bei Veranstaltungs-Premiere vor zwei Jahren die Lokalmatadoren der örtlichen „Bude“ davon, die heuer mit zwei Teams ins Rennen gingen beide ungeschlagen blieben.

Einen vereinsinternen Vergleich um die alleinige Krone lehnten die Mannen um Vorstand Markus Gessner zum Abschluss der Veranstaltung jedoch ab, nachdem sich der „Bude Salz Franken e.V.“ doch nicht gegenseitig duellieren werden. Stattdessen bot man den übrigen Anwesenden an, eine gemischte Herausforderer-Mannschaft in doppelter Team-Stärke (Anm. d. Red.: grundsätzlich bestand eine Vertretung aus sechs Personen) zu stellen, um es mit den zwölf Bude-Protagonisten aufzunehmen.

Dies wurde unter der Regie sowie dem Mitwirken von NES-KA-GE-Präsident Michael Pagel sowie Mitorganisator Andreas Prell denn auch umgehend getan. Allerdings hatte auch die Auswahl-Equipe dem eindrucksvollen „Buden-Power“ nur wenig bis überhaupt nichts entgegenzusetzen, so dass mancher Zuschauer zu der Erkenntnis gelangte: „Wahrscheinlich könnte man auch einen Traktor auf die andere Seite stellen und die würden den noch wegziehen.“

(gufi). „Insgesamt ist es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen, wobei die Teilnehmerzahlen teilweise allerdings nicht so gut waren. Die Sache ist den Aufwand aber trotzdem wert“, zogen die Verantwortlichen der DJK Salz nach ihren zwischenzeitlich vierten Sport- und Gesundheitstagen vom 7. bis 9. Mai erneut ein positives Gesamtfazit.

Dabei stellte sich das Organisationsteam hernach schon die Frage, warum solch hochwertige und höchst professionell dargestellte Angebote wie der Mitmach-Parcours des Landrats- bzw. Gesundheitsamtes zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung (Motto: Klarsicht Kofferversion) oder die „Neuro NES on Tour“-Impulsvorträge der Chef- bzw. Oberarzt-Troika Prof. Dr. Bernd Griewing, Dr. Matthias Hahne und Stefan Schlesinger aus der Neurologischen Klinik Bad Neustadt über Parkinson, Schlaganfall sowie Multiple Sklerose nicht besser angenommen werden.

„Es war wirklich toll, was da auf die Beine gestellt wurde. Aber manch einer hat möglicherweise auch Angst, mit solchen Themen konfrontiert zu werden“, so Mitinitiatorin Astrid Limpert, die sich nicht nur über die durchwegs positiven Feedback-Antwortbögen der Besucher, sondern auch entsprechende Rückmeldungen der Referenten freute. Konkret: „Wir ernten hier immer wieder Lob, dass wir uns mit unserer Bewegungsinitiative genau auf dem richtigen Weg befinden. Und man ist auch durchaus stolz darauf, bei uns mitwirken zu dürfen bzw. zu können“, weshalb die Erstellung des gleichermaßen umfangreichen wie kurzweiligen Dreitages-Programms mit immerhin 15 verschiedenen Aktionen keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet habe.

(gufi). Über 20 Interessierte fanden am Donnerstagabend den Weg ins Sälzer Sportheim, wo der Jugendbildungsreferent des DJK-Diözesanverbandes Michael Hannawacker (Hammelburg) zum Thema „Prävention sexueller Gewalt im Sport“ referierte. Organisiert wurde die Veranstaltung in Gemeinschaftsarbeit von der DJK Salz sowie der DJK Mühlbach mit dem Initiatoren-Duo Claudia Müller/Peter Eschenbach an der Spitze.

Zu Beginn des Info-Abends stand ein praktischer Teil gemäß der Devise „Wie würden Sie entscheiden?“ Dabei galt es innerhalb einer Skala von 0 bis 100 Prozent individuell zu beurteilen , ob Kraft-Ausdrücke wie „Schlappschwanz“, der Klaps auf den Allerwehrtesten oder das gemeinsame Duschen für Übungsleiter im Sport in Ordnung sind oder ein tadelnswertes Verhalten im Sinne von sexueller Gewalt darstellen.

Anschließend führte der Referent einen Kurzfilm vor, um für die kritische Thematik zu sensibilisieren. Diesem folgte die Erörterung entsprechender Problem-Bereiche wie der im Video dargestellten Versorgung von gestürzten und weinenden Kindern. Immer wieder wurde in diesem Zusammenhang erörtert, wo ein kritisches Verhalten beginnt bzw. bereits ein Übergriff stattfindet. Seien es anzügliche Bemerkungen oder auch körperliche Übergriffe.

Kooperation zwischen Schulen und der DJK Salz

Das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Landes-Sportverband haben 1991 unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände dieses Projekt ins Leben gerufen. Eine zentrale Aufgabe kommt dabei ehrenamtlich tätigen Sportlehrkräften an den Schulen und ehrenamtlich tätigen Übungsleitern in den Vereinen zu. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein nötig. Über den schulischen Pflichtsportunterricht hinaus sollen Kinder und Jugendliche zu regelmäßiger sportlicher Betätigung motiviert und zu lebenslangem Sporttreiben hingeführt werden.