Es fehlt nicht mehr viel zu einer Spitzenmannschaft für die DJK Salz

Am Großspieltag in Hammelburg mit insgesamt sechs Mannschaften trafen die Volleyballdamen aus Salz auf zwei nominell wesentlich bessere Teams. Wie man in solchen Spielen auch mit wenig Erfahrung bestehen kann, sollte sich im Laufe des Spieltages zeigen.

Salz – Hausen II        3:2 (14:25, 18:25, 25:22, 25:18, 15:2)
In der ersten Spielzeit im vergangenen begegnete man der „Schlange“ aus Hausen noch wie das sprichwörtliche „Kaninchen“. Entsprechend chancenlos hakte man die gesammelten Erfahrungen schnell ab. „Es ändert sich vieles in unserer zweiten Saison“, leitet Trainer Thimo Völkel ein. „Wir begegnen eigentlich allen Gegnern inzwischen auf Augenhöhe. In manchen längeren Satzabschnitten fehlt uns noch die Konstanz und manchmal ein wenig Disziplin. Aber die Mädels wachsen mit jeder Aufgabe mehr. Spielerisch und technisch sind wir oftmals bereits voraus“, konstatiert Völkel. Dass es sich lohnt immer wieder dieselben Mechanismen zu trainieren, sollte Hausen an diesem Tag zu spüren bekommen. Beharrlich glaubten die Damen um die sehr starke Libera Alexa Bartenstein an ihre Chance. Knapp mehr als 2 Sätze brauchten die Youngsterinnen um Katharina Bott, um den richtigen Zugriff zu erhalten. Dann begann vor allem Cornelia Leeb, mit 14 Jahren die Jüngste im Team, Hausen das Fürchten zu lehren mit ihren Angaben und Attacken am Netz. Erstmals bei 17:17 wurde in Satz 3 ausgeglichen. Danach war der Glaube an den möglichen Sieg so groß, dass die Kissinger Vorstädter im Anschluss völlig chancenlos keine Antworten mehr auf das dominante Spiel der Sälzerinnen geben konnten.

Salz – Hammelburg III    0:3 (16:25, 21:25, 8:25)

Laura Schwind beim Block, beobachtet von Lea Hein (hinten) und Alice Hilfer (vorne)

Es fehlt nicht mehr viel zu einer Spitzenmannschaft in der Liga für die DJK Salz; dennoch genug um in diesem Vergleich mit dem neuen Tabellenführer der Liga als nominell klarer Verlierer vom Feld zu gehen. Hammelburg fungierte immer wieder mit den gleichen, allerdings sehr sicher vorgetragenen, Spielzügen. Eine taktische Umstellung zu Beginn des zweiten Satzes sollte auch hier für einen erfolgreichen Umschwung wie im ersten Spiel sorgen. Allerdings zündete diese Maßnahme nicht mehr vollständig. So viel vor allem Laura Schwind am Block auch Druck ausübte, es reichte kräftemäßig nicht mehr ganz für die Trendwende. „Aber wir kommen immer näher! Am Heimspieltag in drei Wochen mit vielen Zuschauern im Rücken werden wir sie knacken.“, waren sich alle im Team einig.

Die DJK Salz agierte mit:
Alexa Bartenstein, Katharina Bott, Juliana Haub, Lea Hein, Alice Hilfer, Cornelia Leeb, Judith Schwind, Laura Schwind, Hannah Sitzman.

Volleyball Damen DJK Salz
Saison: 2016/2017
Liga: Kreisklasse Nordost Unterfranken
Spieltag: 1 - Wonfurt
Datum: 12.11.2016

DJK Salz feiert gelungenen Einstand in die zweite Saison

Wie sich die Zeiten ändern. Aus den schüchternen jungen Mädels, die in der vergangenen Saison Ihre ersten Gehversuche im Ligabetrieb gemacht hatten, ist eine Mannschaft mit Ansprüchen an sich selbst entstanden. Die im Schnitt immer noch sehr jungen Sälzerinnen boten mit Ihren gerade einmal durchschnittlich 16 Jahren eine sehr gereifte Leistung am ersten Spieltag in Wonfurt.

Salz – Wonfurt II        0:3 (16:25, 9:25, 14:25)

Dass allerdings die Bäume noch nicht in den Himmel wachsen, erfuhr man im ersten Aufeinandertreffen mit den Kreisligaabsteigern und designierten Meisterschaftsfavoriten der Heimmannschaft. Die waren in Punkto Fehlervermeidung in allen Belangen überlegen und gewannen sehr verdient glatt in 3 Sätzen. In beinahe allen längeren Rallies verstanden es die Haßfurter Vorstädter Ihre Routine gewinnbringend einzusetzen. „Unsere Gegnerinnen hatten, ohne spektakuläre Spielzüge, immer die bessere Antwort. Das wird sich ändern im Rückspiel“ kommentierte Trainer Thimo Völkel das Ergebnis selbstbewusst.

Beste Comeback Qualitäten

Salz – Hammelburg IV    3:0 (25:21, 25:23, 26:24)

Spiel zwei sollte zeigen, was die Damen tatsächlich in einem Jahr dazu gelernt haben. Gegen die ebenfalls sehr junge Truppe aus dem Saaletal zeigten die Damen um Spielführerin Alice Hilfe beste Comeback Qualitäten. In jedem Satz liefen sie den Gegnern punktemäßig hinterher. 5:13, 16:20 und 18:22 lagen sie in den jeweiligen Sätzen zurück um dann dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung immer wieder stimmungsgeladen als Sieger vom Parkett zu gehen. Katharina Bott und Laura Schwind glänzten mit längeren Aufschlagserien, Juliana Haub drosch unbekümmert immer wieder von der Position Vier den Ball ins gegnerische Feld. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit verstand es die DJK Salz anhand bereits erlernter Routine über spielerische Mittel den keineswegs schlechten Gegner zum Ende des Satzes so unter Druck zu setzen, dass dabei zwangsläufig ein letztlich in der Höhe glatter Sieg herauskommen sollte.

Judith Schwind bei einer gelungenen Angriffsaktion, beobachtet von Juliana Haub (vorne) und Alice Hilfer (hinten)

Bereits am 26.11. gilt es in Hammelburg die Ambitionen Richtung Platz 2 weiter zu nähren. „Die Liga ist dieses Jahr sehr ausgeglichen. Da gilt es auch als Trainer auf Feinheiten im Spiel zu achten und sich variabel auf das gegnerische Spiel einzustellen“, blickte Völkel voraus.

Die DJK Salz agierte mit:
Alexa Bartenstein, Katharina Bott, Juliana Haub, Lea Hein, Alice Hilfer, Cornelia Leeb, Judith Schwind, Laura Schwind, Hannah Sitzmann

Nach der erfolgreich verlaufenen ersten Saison nehmen die Sälzerinnen nun zum zweiten Mal an einem regulären Spielbetrieb in der Kreisklasse Nordost Unterfranken teil.

Nach dem 6. Platz im vergangenen Jahr können die im Durchschnitt gerade einmal 16jährigen Mädels bereits auf einige gesammelte Erfahrung zurückgreifen.

Im Vorfeld zur anstehenden Spielzeit besuchte man erstmals ein größeres Turnier in Würzburg und arrangierte Testspiele gegen höherklassige Mannschaften um das neu einstudierte Läufersystem, mit nur einem Steller, weiter zu vertiefen.

Neun aktive Spielerinnen werden diese Runde bestreiten. „Das ist kein üppiger Kader. Aber die Mädels spielen jetzt seit 3 Jahren zusammen und kennen sich sehr gut. Der Zusammenhalt in der Truppe ist toll. Mehr kann man sich dazu als Trainer nicht wünschen.“, fasst Trainer Thimo Völkel zusammen.

Die Trainingsbeteiligung war und ist sehr gut. Die Damen haben sehr viel dazu gelernt und werden in dieser Saison sicher weiter vorne in der Tabelle landen. Von den Fortschritten überzeugen können sich begeisterte Zuschauer diesmal an 2 Heimspieltagen. Jeweils samstags am 17.12.2016 und am 04.02.2017 ab 14 Uhr in der Sporthalle am Hirtshorn werden die Damen begeisternden Sport zeigen.

Für die DJK Salz spielen: v.v.l.: Hannah Sitzmann, Cornelia Leeb, Lea Hein, Alexa Bartenstein, Katharina Bott, h.v.l.: Thimo Völkel, Juliana Haub, Alice Hilfer, Laura Schwind, Judith Schwind.

Bereits am kommenden Samstag (Anm.: 12.11.2016) um 14Uhr beginnt in Wonfurt bei Haßfurt die Saison. Der Kreisligaabsteiger aus dem Raum Haßfurt wird sicher kein leichter Gegner. Aber ebenso wie gegen den Hammelburger Nachwuchs, den man bereits aus der vergangenen Spielzeit kennt, ist Zählbares fest eingeplant.

„Wir haben uns in vielen Dingen wesentlich verbessert und möchten dies gerne unsere Mitbewerber in der Liga spüren lassen“, gibt sich der Trainer angriffslustig. Die größten Trainingsschwerpunkte lagen in der jüngeren Vorbereitungszeit auf der Annahme und dem Angriffsspiel.

Wesentlich ausgebaut werden soll die Jugendarbeit im Bereich Volleyball bei der DJK Salz für den weiteren Nachwuchs. Es ist geplant spätestens ab Jahreswechsel für 12-14jährige eine eigenständige Jugendarbeit mit einem weiteren Trainer zweimal pro Woche zu starten.

Das Beste zum Schluss!

Der letzte Spieltag am vergangenen Samstag sollte der beste in der ersten aktiven Liga-Saison der jungen Damen der DJK Salz werden.

Salz – TV/DJK Hammelburg IV 3:2 (15:25, 25:20, 25:22, 23:25, 15:12)

Salz – TSV Unsleben 0:3 (12:25, 18:25, 17:25)

In Spiel 1 traf man auf die Nachwuchsdamen der gastgebenden TV/DJK Hammelburg. Abgesehen von der völligen Tiefschlafphase aller Beteiligten bis zum 8:20 im ersten Satz sah man einen wesentlich verbesserten Nachwuchs um die sehr stark aufspielende Katharina Bott. In der Folge gab man diesen Durchgang ab. In den nächsten Sätzen jedoch erkannten die Zuschauer den Willen der DJK, die völlig unnötige Niederlage beim Heimspiel am 30.01.2016 wettmachen zu wollen. In allen Sätzen lagen die Youngsters permanent in Front. Lediglich am Ende des vierten Satzes verloren die Damen kurzzeitig die Konzentration und verschenkten diesen knapp. Am Ende stand der absolut verdiente Sieg. Dieser bedeutete gleichzeitig bereits im ersten Jahr der Zugehörigkeit zum Ligaspielbetrieb definitiv die „rote Laterne“ nach Schweinfurt weiter gereicht zu haben.

In Spiel 2 traf man auf den designierten Meister und Aufstiegsaspiranten vom TSV Unsleben. Im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen griffen nun erstmals vielfach trainierte Mechanismen. Es wurde geblockt, angegriffen und die scharfen Angaben des TSV anhand einer verbesserten Annahme teils entschärft. Mit dem Wissen mithalten zu können, steigerte sich die Stimmung bei den DJKlerinnen immer weiter. Der Meisterschaftskandidat wirkte zunehmend nervöser ob der ungewohnten Gegenwehr. Es entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel. In Satz 2 und 3 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum jeweiligen 17:17. Dass die DJK diesmal noch keinen Erfolg gegen Unsleben verbuchen konnte, lag sicher an den dauerhaft sehr druckvollen Angaben, die am Ende doch zum Gewinn führten. Bis zum endgültigen Spielende schmetterten die Sälzerinnen kräftiger und mit einer höheren Quote als der Gegner. Besonders hervor taten sich hierbei Lea Hein auf der Außen- und Laura Schwind auf der Mittelposition.

„Das war ein schöner Erfolg am Saisonende gepaart mit einem supertollen Auftritt der Mädels gegen einen nominell übermächtigen Gegner, der aufgrund seiner Angaben noch überlegen ist. Spielerisch waren wir in manchen Phasen sogar besser als der wahrscheinliche Meister der Liga. Man kann absehen, dass sich das Talent der Mädels bei gleichbleibendem Trainingsfleiß in nicht allzu ferner Zukunft auszahlen wird. Nun gilt: Nach der Saison ist vor der Saison. Wir haben sieben Monate Zeit, um uns weiter nachhaltig zu verbessern“, gab Trainer Thimo Völkel sich angriffslustig für die kommenden Aufgaben.

Die DJK Salz agierte mit:
Alexa Bartenstein, Katharina Bott, Juliana Haub, Lea Hein, Alice Hilfer, Cornelia Leeb, Judith Schwind, Laura Schwind, Hannah Sitzmann

Salz vergeigt zwölf Satzbälle

Der erste Heimspieltag der Sälzer Volleyballerinnen nach drei Jahren Abstinenz sollte etwas Besonderes werden für die junge DJK-Mannschaft. Und das wurde er auch.

DJK Salz – TV/DJK Hammelburg IV 1:3 (24:26, 24:26, 25:14,16:25)

DJK Salz – TV/DJK Hammelburg III 0:3 (12:25, 11:25, 17:25)

Der erste Heimspieltag der Sälzer Volleyballerinnen nach drei Jahren Abstinenz sollte etwas Besonderes werden für die junge DJK-Mannschaft. Und das wurde er auch.

Beide Gegner kamen aus Hammelburg, dass dort gute Nachwuchsarbeit betrieben wird, weiß man schon länger. Dass die jungen Sälzerinnen spielerisch mithalten können, war so noch nicht bekannt. Dass man allerdings so großzügige Gastgeschenke verteilt, ist auch eher unüblich.

Im ersten Spiel gegen den TV/DJK Hammelburg IV konnten sich die Zuschauer zwei Sätze lang von der deutlichen Überlegenheit der DJK Salz überzeugen lassen – allerdings jeweils nur bis zum 24. Punkt. Dass dann insgesamt zwölf Satzbälle nicht reichten, um beide Sätze auf der Habenseite zu verbuchen, ist ein seltenes Kuriosum. Hammelburg servierte brave Angaben und stellte mit dem jeweils ersten Satzball beide Sätze sicher. Wie einfach es an diesem Tag für Salz hätte gehen können, sah man in Satz drei: Annahme, Stellen, Angriff – Punkt. Das entpuppte sich jedoch als Strohfeuer, letztlich holten sich die Hammelburgerinnen den vierten Durchgang deutlich.

Spiel zwei gegen die dritte Hammelburger Mannschaft zeigte eine befreit aufspielende Sälzer Truppe, die gekonnter mithielt als noch im Hinspiel. Das klare Spielergebnis von 0:3 spiegelt jedoch noch immer das Kräfteverhältnis dar. Nicht überbewerten wollte Trainer Thimo Völkel den Verlauf des ersten Spieles: „Ja, es ist ein kleines Drama. Aber das ist eine Erfahrung, die die Mädels so nie mehr machen werden. Besser es passiert jetzt, als wenn es irgendwann mal um die Wurst geht.“ Ein Sonderlob verdiente sich die Jüngste bei den Sälzerinnen. Die 13-jährige Juliana Haub setzte wiederholt druckvolle Akzente am Netz.

Die DJK Salz bricht den Bann

DJK Salz – TSVgg Hausen II 0:3 (12:25, 7:25, 16:25)

DJK Salz – DJK Schweinfurt II 3:1 (21:25, 25:17, 26:24, 32:30)

Premiere für die DJK Salz: Mit dem 3:1-Erfolg über Schweinfurt II fuhr die Mannschaft in Bad Kissingen den ersten Saisonsieg ein. Geliebäugelt wurde bereits vorab mit diesem Erfolg. Wie spannend es an diesem Tag jedoch werden sollte, konnte niemand vorausplanen. Gegen die gastgebenden Favoritinnen aus Hausen wurden die verlorenen Punkte schnell abgehakt. Die Priorität lag auf dem Spiel gegen Schweinfurt. Auf Seiten der Sälzerinnen hofften doch einige Akteurinnen auf ein positives Erfolgserlebnis nach der knappen Niederlage im Hinspiel. Entsprechend motiviert ging man in dieses Match.

Selbstbewusstes Debüt

Vergab man im ersten Satz noch zu viele Möglichkeiten durch leichte Fehler, so wurden diese im Laufe des Spieles zunehmend vermieden. Die 13-jährige Juliana Haub gab ein selbstbewusstes Debüt in einer geschlossen auftretenden Mannschaft. Ab Satz zwei fanden die Angriffsaktionen immer öfter ein positives Ende, 1:1 stand es nach zwei Durchgängen. Spitz auf Knopf stand Satz drei: Beim Stand von 24:24 kam die 14-jährige Lea Hein aufs Spielfeld und schlug direkt mit einem Schmetterball den Gegner ins Hintertreffen, die DJK holte sich die 2:1-Führung.

Zweiten Matchball verwandelt

Sage und schreibe fünf Satzpunkte wehrten die Sälzerinnen um eine sehr umsichtige Alice Hilfer im vierten Durchgang ab, bevor der eigene zweite Matchball im gegnerischen Feld aufschlug. „Ein nervenaufreibendes Erfolgserlebnis für die Mädels. Toll, dass sie so einer Nervenbelastung stand halten“, freute sich Trainer Thimo Völkel.

 

 

 

 

 

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Ein erster Erfolg fürs junge Team

Schon am zweiten Spieltag der Volleyballkreisklasse Nordost verbuchte die sehr junge Mannschaft der DJK Salz einen ersten Teilerfolg

DJK Salz – DJK Schweinfurt II 1:3

(13:25, 22:25, 25:19, 18:25)

Schon am zweiten Spieltag der Volleyballkreisklasse Nordost verbuchte die sehr junge Mannschaft der DJK Salz einen ersten Teilerfolg. Die krankheits- und ausbildungsbedingt nur zu Acht angetretenen Youngsters aus Salz boten gegen die DJK Schweinfurt II eine mannschaftlich ordentliche Leistung. Nach einer Eingewöhnungsphase gelangen ab Satz zwei die Aktionen immer besser und man kam dem ersten Satzgewinn immer näher. Der gelang im dritten Durchgang: Da setzte sich die DJK um eine sehr gute Laura Schwind so gut in Szene, dass Schweinfurt mit 25:19 auf Distanz gehalten wurde. Im Freudentaumel vergaß man allerdings noch mehr daraus zu machen. Erst nach einem 5:12-Rückstand in Satz vier begann die DJK wieder präsent zu sein. Bis auf zwei Punkte konnten die Ballverteiler Alice Hilfer und Hannah Sitzmann die gut agierenden Mannschaftskolleginnen wieder heranführen. Letztendlich reichte es aber nicht zum ersten Punktgewinn, für den der Gewinn zweier Sätze notwendig ist. „Schade, dass es nicht für den ersten Punkt gereicht hat. Aber wir konnten schon sehr gut mitspielen. Ich freue mich sehr für die Mädels. Das macht Mut. Das Rückspiel gegen Schweinfurt wieder sicher noch spannender werden.“, resümierte Trainer Thimo Völkel.

Im zweiten Spiel gegen den TSV Unsleben stand die DJK, wie erwartet, beim 0:3 (10:25, 8:25, 17:25) auf verlorenem Posten.

DJK Salz – TSV Aschach 0:3 (8:25, 5:25, 6:25)

DJK Salz – TV/DJK Hammelburg III 0:3 (7:25, 9:25, 16:25)

Auch am dritten Spieltag konnte das junge Team der DJK Salz keinen Erfolg verbuchen, wartete aber mit einer weiteren Leistungssteigerung auf. In beiden Partien gab es gegen die Meisterschaftsfavoriten Aschach und Hammelburg nichts zu erben. Jedoch konnten sich die zahlreichen Zuschauer davon überzeugen, dass weitere Fortschritte erzielt wurden. Selbst der nur zweimal trainierte Block begann bereits zu punkten. Der Abstand war noch immer groß, aber in beiden Spielen mussten die Gegner deutlich mehr Aufwand betreiben als bisher, um Salz auf Distanz zu halten. „Da wir aktuell noch so viel lernen, ist es schwierig die Konzentration für jede einzelne Aktion dauerhaft hoch zu halten“, sagt Trainer Thimo Völkel. „Die Ergebnisse sind total unwichtig. Jeder Spieltag ist wie ein Zusatztraining unter Dauerbelastung. Die Mädels merken, dass sie mithalten können, wenn sie den Spaß, den sie haben, auf die Spielsituationen fokussieren können. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass das diesjährige Niveau in der Kreisklasse extrem gut ist.“ Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Alice Hilfer und Katharina Bott. Wie gewohnt, übernahmen sie viel Verantwortung und spielten sich in Annahme und Feldabwehr ein ums andere Mal in den Vordergrund. Eine erwähnenswerte Randnotiz ist die Tatsache, dass die gerade einmal 13-jährige Cornelia Leeb die Verantwortung des leitenden Schiedsrichters im dritten Spiel übernahm. Damit ist sie im bayernweiten Volleyballbetrieb sicher eine der jüngsten aktiven Referees.

Nach 2 jähriger Abstinenz bereitet sich die neue Damenmannschaft unter der Leitung von Trainer Thimo Völkel intensiv auf die neue Spielsaison 2015/2016 vor. Tatsächlich handelt es sich bei den „neuen Damen“ weitestgehend um Spielerinnen aus der Jugend Leistungsgruppe I im Alter von ca. 13 bis 18 Jahren.

Die weibliche Leistungsgruppe III stellte sich auch im vergangenen Jahr wieder den Wettkämpfen auf Kreisebene und nahm mit einer U14 Mannschaft (Alter 12 Jahre) am Spielbetrieb teil.

Für eine optimale durchgehende Struktur im weiblichen Jugendbereich steht der Ausbau einer Leistungsgruppe II ganz oben auf der Wunschliste. Eine solche Gruppe wäre eine ideale Ergänzung für die Spielerinnen aus der LG III, die sich dort eher unterfordert fühlen. Gleichzeitig könnten die Spielerinnen der LG II auf die Leistungsgruppe I vorbereiten werden. Thimo Völkel hat diese Aufgabe momentan kommissarisch mit übernommen Hier wird aktuell noch ein zusätzlicher Trainer zur Entlastung gesucht.

Im Hobby- und Freizeitbereich ist das aktuelle Trainingsniveau weiterhin recht gut, wobei ein leichter Rückgang der Teilnehmerzahlen beobachtet werden kann.

Leiterin Katja Mattausch möchte zukünftig aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen etwas kürzer treten und sucht hier nach einer unterstützenden Vertretung.

Das Beachfeld wurde im vergangenen Jahr mit einem neuen Netz ausgestattet und steht neben den Volleyballern allen Abteilungen der DJK Salz zur Verfügung.