Kreisklasse N/O, Frauen Ufr - Heimspieltag am 30.01.2016

Erstellt: Sonntag, 14. Februar 2016

Salz vergeigt zwölf Satzbälle

Der erste Heimspieltag der Sälzer Volleyballerinnen nach drei Jahren Abstinenz sollte etwas Besonderes werden für die junge DJK-Mannschaft. Und das wurde er auch.

DJK Salz – TV/DJK Hammelburg IV 1:3 (24:26, 24:26, 25:14,16:25)

DJK Salz – TV/DJK Hammelburg III 0:3 (12:25, 11:25, 17:25)

Der erste Heimspieltag der Sälzer Volleyballerinnen nach drei Jahren Abstinenz sollte etwas Besonderes werden für die junge DJK-Mannschaft. Und das wurde er auch.

Beide Gegner kamen aus Hammelburg, dass dort gute Nachwuchsarbeit betrieben wird, weiß man schon länger. Dass die jungen Sälzerinnen spielerisch mithalten können, war so noch nicht bekannt. Dass man allerdings so großzügige Gastgeschenke verteilt, ist auch eher unüblich.

Im ersten Spiel gegen den TV/DJK Hammelburg IV konnten sich die Zuschauer zwei Sätze lang von der deutlichen Überlegenheit der DJK Salz überzeugen lassen – allerdings jeweils nur bis zum 24. Punkt. Dass dann insgesamt zwölf Satzbälle nicht reichten, um beide Sätze auf der Habenseite zu verbuchen, ist ein seltenes Kuriosum. Hammelburg servierte brave Angaben und stellte mit dem jeweils ersten Satzball beide Sätze sicher. Wie einfach es an diesem Tag für Salz hätte gehen können, sah man in Satz drei: Annahme, Stellen, Angriff – Punkt. Das entpuppte sich jedoch als Strohfeuer, letztlich holten sich die Hammelburgerinnen den vierten Durchgang deutlich.

Spiel zwei gegen die dritte Hammelburger Mannschaft zeigte eine befreit aufspielende Sälzer Truppe, die gekonnter mithielt als noch im Hinspiel. Das klare Spielergebnis von 0:3 spiegelt jedoch noch immer das Kräfteverhältnis dar. Nicht überbewerten wollte Trainer Thimo Völkel den Verlauf des ersten Spieles: „Ja, es ist ein kleines Drama. Aber das ist eine Erfahrung, die die Mädels so nie mehr machen werden. Besser es passiert jetzt, als wenn es irgendwann mal um die Wurst geht.“ Ein Sonderlob verdiente sich die Jüngste bei den Sälzerinnen. Die 13-jährige Juliana Haub setzte wiederholt druckvolle Akzente am Netz.