Saisonvorschau A-Junioren

Erstellt: Montag, 02. September 2013

Völliges Neuland erwartet in der bevorstehenden Spielzeit 2013/2014 die A-Jugend der DJK Salz, die heuer erstmals in der Bezirksoberliga auf Punktejagd geht. Lange habe man nach Auskunft des Trainer-Triumvirats Heiko Müller, Siggi Müller sowie Andreas Prell darüber nachgedacht, ob man als letztjähriger Vizemeister der Kreisliga Rhön hinter der SG Schondra den Schritt in die höchste unterfränkische Spielklasse wagen soll und dabei Für bzw. Wider immer wieder gegeneinander abgewogen.

Mit dem Ergebnis, dass der „blau-weiße“ U 19-Nachwuchs sein Aufstiegsrecht schlussendlich wahrgenommen hat. „Wir wollen uns sportlich weiterentwickeln. Und wir haben vom Zusammenhalt her eine Truppe beisammen, mit der auch einmal höhere Niederlagen wegzustecken sind“, ist insoweit aus dem DJK-Lager zu vernehmen. Auch sollte die erfreuliche fußballerische Entwicklung der vergangenen Jahre nunmehr mit einer Spielklasse „veredelt“ werden, die man bislang grundsätzlich nur vom Papier her kannte.

„Früher sind wir zum Urlaub in den Aschaffenburger oder Kitzinger Raum gefahren. Jetzt spielen wir dort um Punkte“, schmunzelt Torwarttrainer Andreas Prell, der „realistisch gesehen“ davon ausgeht, dass man den sportlichen Klassenerhalt bei lediglich zwölf Mannschaften und vier Absteigern nur äußerst schwer wird bewerkstelligen können. „Aber wir werden für den Ligaverbleib alles geben.“ Genauso sieht’s Coach Heiko Müller, der insoweit ergänzend ausführt: „Wir wollen nach jedem Match erhobenen Hauptes vom Platz gehen können. Schließlich repräsentieren wir unsere ganze Gemeinde.“

Obgleich mit Lukas Ziegler, Steven Prell, Martin Wittenberg, Christopher Schmitt, Alexander Eichner und Luca Mangold gleich sechs Akteure aus der letztjährigen Aufstiegsmannschaft altersbedingt ausgeschieden sind, sieht man sich auch dank der beiden Neuzugänge Heiko Wirsing (SV Herschfeld) und Nico Koch (TSV Brendlorenzen) personell ordentlich aufgestellt. Inwieweit sich der 18er-Kader (ohne B-Jugend) auf diesem Niveau dann auch tatsächlich als konkurrenzfähig erweist, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich verfüge man über eine stabile Defensive, während vor allem auch im Bereich „Umschalten“ sicherlich noch Steigerungspotenzial vorhanden sei.

Einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften sieht man im guten Teamspirit, der sich auf dem Platz insbesondere daran zeigen würde, „dass bei uns wirklich einer für den anderen kämpft“. Sonst wäre innerhalb so kurzer Zeit wohl auch kaum der Sprung von der Spielgruppe, die 2010/2011 noch fußballerische Heimat der Sälzer A-Junioren war, bis in die Bezirksoberliga geglückt. „Ausgebildete Trainer und Aktivitäten wie die Kroatien-Fahrt, der Klettergartenbesuch oder die Floßtour auf der Saale“ beschreiben die DJK-Verantwortlichen das Erfolgsrezept ihrer (eigenständigen) Jugendarbeit, zu der auch die Übertragung von Verantwortung gehöre. Solche könne man sich unter anderem beim Bratwurstverkauf in der „Grillhütte“ am Hirtshorn aneignen, der zwischenzeitlich auch schon vom Nachwuchs gestemmt werde.

„Spieler, die uns früher verlassen hätten, bleiben dem Verein inzwischen treu und engagieren sich dort auch tatkräftig“, frohlockt Heiko Müller, der ebenso wie Andreas Prell und Siggi Müller auch auf eine entsprechende Unterstützung des Sälzer Fußball-Publikums baut. Und zwar nicht nur bei den Heimspielen. Rund 30 Plätze stehen dem Anhang auch für die Auswärtsfahrten zur Verfügung, die alle per Mannschaftsbus zurückgelegt werden. Los geht’s am Samstag, 7. September (16 Uhr), zunächst allerdings auf eigenem Platz gegen die Freien Turner aus Schweinfurt. Eine Eröffnungspartie, die von Siggi Müller mangels anderweitiger BOL-Vertretungen aus den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen auch gleich spontan zum „Derby“ ausgerufen wurde.

Sämtliche Bezirksoberliga-Teams auf einen Blick: DJK Salz, FT Schweinfurt, (SG) ASV Rimpar, FVgg Bayern Kitzingen, SSV Kitzingen, JFG FC Elsavatal, JFG Haßfurter Maintal, (SG) 1. FC Sand, JFG Würzburg Süd-West, (SG) SpVgg Hösbach-Bahnhof, JFG Kreis Karlstadt, JFG Maintal.