Fußball-Kooperation Salz Mühlbach

Erstellt: Samstag, 20. August 2016

Salz/Mühlbach (gufi). Nachdem sich die DJK Salz und die DJK Mühlbach bereits vor geraumer Zeit darauf verständigt hatten, ihre Kräfte im Fußballbereich künftig in einer gemeinsamen Spielgemeinschaft zu bündeln, wurde von den beiden Vereinsvorsitzenden Heiko Müller (DJK Salz) und Peter Eschenbach (DJK Mühlbach) nunmehr auch die entsprechende Kooperationsvereinbarung förmlich unterzeichnet.

Der Sälzer Vorsitzende Heiko Müller (links) und das Mühlbacher Vereinsoberhaupt Peter Eschenbach bei der Unterzeichnung der Fußball-Kooperationsvereinbarung beider Vereine.

Am Rande des sonntägigen B-Klassenspiels zwischen der SG DJK Salz II/Mühlbach und der SG SV Niederlauer II/FC Reichenbach II auf der Mühlbacher „Luitpoldhöh“ wurden insoweit zum offiziellen Pressefoto zugleich die beiden D-Junioren Luca Seubert (DJK Mühlbach) und Julius Blum (DJK Salz) sowie die zwei „Urgesteine“ Reiner Chlebowy (DJK Salz) und Dieter Veith (DJK Mühlbach) geladen, die vor der Vereinsgründung der DJK Mühlbach im Jahr 1965 noch gemeinsam in der Sälzer Jugend „kickten“.

Im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung der Fußball-Kooperationsvereinbarung zwischen der DJK Salz und der DJK Mühlbach stellten sich zum gemeinsamen Pressefoto (von links): Die Mühlbacher Troika Peter Eschenbach, Dieter Veith und Luca Seubert sowie das Sälzer Dreigestirn Julius Blum, Reiner Chlebowy und Heiko Müller.

Selbstverständlich schwelgten die Routiniers auch in der Vergangenheit, als im Rahmen der seinerzeitigen Kooperation aus Mühlbacher Sicht eine Bevorzugung der Sälzer Akteure stattgefunden haben soll – was schlussendlich auch die Motivation zu einer eigenen Vereinsgründung darstellte, nachdem genügend eigenes Personal vorhanden war. Nicht vergleichbar mit heute seien vor allem die damaligen Platzverhältnisse gewesen, als das Sälzer Sportgelände noch an der Ebersbacher Straße beheimatet war und das Leder in Mühlbach zunächst auf einem Fußballfeld quer zu den jetzigen Plätzen rollte, welches sich nicht zuletzt durch seine mittigen Steinplatten auszeichnete.

Schlussendlich seien bereits die damaligen gemeinsamen Aktivitäten eine fruchtbare Verbindung gewesen, weshalb man in beiden Vereinen „voller Hoffnung“ sei, nunmehr mit gebündelten Kräften bestens für die Zukunft aufgestellt zu sein. „Und im Aktiven-Bereich haben wir jetzt eine junge entwicklungsfähige Mannschaft mit Potenzial, der man auch Fehler verzeiht.“