Erfolgsgeschichte Sportheim-Hähnchen

Kategorie: Wirtschaftsbereich Erstellt: Sonntag, 20. Oktober 2013

(gf) Schon als ein Freddy Wirsing, Reno Katzenberger oder eine Lissi Müller einst für den Wirtschaftsbereich bei der DJK Salz verantwortlich zeichneten, zählten die sogenannten „Sportheim-Hähnchen“ zu den größten Leckerbissen der Sportvereins-Küche. Doch irgendwann verschwand die Spezialität von der „blau-weißen“ Speisekarte, bis – ja bis sich Ingrid (57) und Wolfgang (61) Weber vor ungefähr zwei Jahren dazu entschlossen, diesen Gaumengenuss wieder regelmäßig anzubieten.

Unser formidables Hähnchen-Team Ingrid & Wolfgang Weber

Mit dem aktuellem Wirtschaftsvorsitzenden Heiko Müller sei seinerzeit abgesprochen worden, „dass wir es einfach mal mit 15 bis 20 halben Hähnchen probieren“, die zwischenzeitlich den Schlag nicht mehr hören. Schließlich droht das Sportheim an den sogenannten „Hähnchen-Donnerstagen“ (Anm. d. Red.: grundsätzlich erster Donnerstag eines jeden Monat) bei nunmehr regelmäßig 80 bis 90 und in der Spitze sogar weit über 100 verkauften „Flattermännern“ mitunter aus allen Nähten zu platzen.

Für die „Küchenchefs“ bedeutet dies hinter den Kulissen regelmäßig entsprechenden Stress. Dazu Wolfgang Weber: „Ich komme an diesen Donnerstagen mittags um 12 Uhr heim, dann geht’s sofort hoch zum Würzen. Und nach einer kurzen Kaffeepause ruft gegen 15 Uhr schon wieder das Sportheim“, wo man gegen 22 Uhr mit dem Putzen fertig sei. Anschließend führe der Weg über die heimische Waschküche („Entkleiden“) unter die wohlverdiente Dusche, um sich des Ölgeruchs zu entledigen.

Was das Geheimnis der leckeren DJK-Hähnchen ist, wird von den Eheleuten Weber nicht an die große Glocke gehängt. „Die Liebe zum Gewürz“, halten sich die beiden „Grillmeister“ geheimnisvoll bedeckt, um dann immerhin zu verraten, dass grundsätzlich 20 Minuten vor- und zehn Minuten nachfrittiert werde. Der Einkauf der Ware erfolge in aller Regel bereits vor der mittwöchigen Bestellungsannahme. Meist habe man daher auch eine Reserve in der Hinterhand, wenn plötzlich noch die oder andere Portion mehr als ursprünglich eingeplant geordert werde.

Der Weber’sche Haussegen hänge laut Ehemann Wolfgang mitunter ein wenig schief, „wenn ich beim Kochen zu viel Dreck mache. Dann gibt’s Zoff mit den Frauen!“ Von den begeisterten Essensgästen und Hähnchen-Abholern erntet man derweil reichlich Lob für den leckeren Verkaufschlager, den das Ehepaar Weber selbst mit den Schlagworten „knusprig, lecker, würzig“ anpreist.