Vereinschronik 1961 - 2011

Erstellt: Sonntag, 17. Februar 2013

1961

Am 18.01.1961 fand die Gründungsversammlung mit 161 Personen im Saal des damaligen Kindergartens (heute Proberaum der Musikkapelle) statt. Die treibenden Kräfte für die Vereinsgründung waren Heribert Fringes, Aquilin Kiessner, Theo Schmitt, Hans Kümpel und Josef Koch. Ihren Beitritt zu der neugegründeten DJK Salz erklärten an diesem Abend 80 Personen. Bis Ende des Jahres konnte die Mitgliederzahl durch das persönliche Werben von Aquilin Kiessner und Josef Koch auf 180 Mitglieder mehr als verdoppelt werden.

Als Gäste erschienen Pfarrer Steiner, der Leiter der Hauptschule Friedrich Kuhn, der damalige Bürgermeister Georg Straub mit einigen seiner Gemeinderäte. Die DJK-Kreisgemeinschaft Rhön-Saale war vertreten durch ihren 1. Vorsitzenden Elmar Griebel und ihren geistlichen Beirat Pater Hanischmacher.

Die erste Vorstandschaft war: 1. Vorstand Aquilin Kissner, 2. Vorstand Theo Schmitt, Schriftführer Heribert Fringes, Kassier Horst Pleier, Sportwart Heribert Fringes, Jugendwart Hans Kümpel.

Gründungsväter Heribert Fringes, Aquilin Kiessner, Hans Kümpel

In den Ältestenrat wurden gewählt: Georg Straub, Ferdinand Krämer, Ludwig Müller, Sebastian Türk und Rudolf Schubert.

Der Jahresbeitrag wurde für Senioren auf 10.-DM, für Jugendliche auf 5.-DM und für Schüler auf 3.- DM festgelegt.

Unser Patenverein wurde die DJK Schönau, die uns in den ersten Jahren mit Rat und Tat (u.a. Auftritte ihrer Rhönradgruppe bei Festveranstaltungen) zur Seite stand.

Zwei Wochen nach Gründung der DJK stellte die Gemeinde Salz ein Grundstück an der B19 (Ebersbacher Kreuzung) zur Verfügung, das die DJK vorübergehend als Fußballplatz nutzen konnte. Das Nebenzimmer des Gasthauses „Bayern Bräu“ wurde als Vereinsheim genutzt.

Der neue Fußballplatz wurde mit 10m3 rotem Sand vom Bauersberg (Bischofsheim) bespielbar gemacht. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein Sportplatz in Dorfnähe geplant, der im Zuge der Flurbereinigung bis 1965 ausgewiesen werden sollte.

Das erste Vereinsheim am Sportplatz an der B19
Das erste Vereinsheim am Sportplatz an der B19

Im Jahr der Vereinsgründung wurden auch die ersten drei Faschingswägen auf Initiative von Heribert Fringes und Aquilin Kiessner gebaut und dies wurde zu einer festen Tradition der 60er Jahre. Die Wägen hatten immer einen Bezug zum Zeitgeschehen und waren jahrelang eine Attraktion auch des Neustädter Faschingsumzuges der NES-KA-GE.

Im Seniorenbereich der 1. und 2. Mannschaft wurde die dünne Spielerdecke durch eine Zusammenarbeit mit fußballbegeisterten Mühlbachern aufgefüllt. Die Mannschaft wurde bereits ab Herbst zum Spielbetrieb angemeldet.

Eine Schüler- und Jugendfußballmannschaft wurde ebenfalls ins Leben gerufen und nahm ab der Runde 1961/62 erstmalig am Spielbetrieb teil, teilweise mit hohen Niederlagen.

Da die DJK über keine eigene Turnhalle verfügte, war man der Gemeinde Salz sehr dankbar, die schuleigene Turnhalle nutzen zu können. Sie war zwar für die sportlichen Belange nicht besonders geeignet, aber ohne sie wäre die Ausübung einiger Sportarten im Winter nicht möglich gewesen.

1962

Rhönrad-Vorführung der DJK Schönau 1962 bei der Sportplatzeinweihung

Im Jahre 1962 wurde der Sportplatz an der B19 fertig gestellt und durch den geistlichen Beirat Pfarrer Steiner eingeweiht. Im August des gleichen Jahres erfolgte auch die Weihe des Vereinsbanners.

Auf Initiative von Horst Knobling, einem begeisterten Leichtathleten, wurde eine Leichtathletik-Abteilung gegründet. Die Sälzer Leichtathleten starteten bis zu diesem Zeitpunkt für andere Vereine. Bei Wettkämpfen bis auf Bundesebene machten sie den Namen der DJK Salz weit über die Landkreisgrenze bekannt.

Fahnenweihe 1962

Auch für die Damen und Mädchen sollte ein sportliches Angebot im Verein möglich sein. So gründete Annelore Kögler, geb. Schneider, eine Damen- und Mädchengymnastikgruppe und trainierte die Gruppe bis 1970.

Das Fortschreiten der Flurbereinigung konkretisierte die Verlegung des Sportplatzes in Dorfnähe. Bei ersten Überlegungen war der Sportplatz am Stadtweg im Anschluss an die vorhandenen Gärten geplant. Im Zuge der Flurbereinigung wies die Gemeinde ein Grundstück auf dem Frauenberg oberhalb des damaligen Kalkofens aus.

1963

Um dem Schüler- und Jugend-Fußball zu sportlichen Erfolgen zu verhelfen, wurde ab dem 1.1.1963 eine Zusammenarbeit mit dem Don-Bosco-Heim in Bad Neustadt vereinbart. Jahrelang spielten Kinder und Jugendliche aus dem Heim in der Goethestraße für die DJK Salz Fußball.

Die Tischtennisabteilung wurde durch Edgar Leber und Bernd Rothaupt mit 13 gemeldeten Aktiven gegründet (bis 1971).

Ab dem Jahr 1963 bemühte sich der damalige Vorsitzende Aquilin Kiessner um eine vorzeitige Zuweisung des im Flurbereinigungsplan ausgewiesenen Grundstücks und um die Planierung durch Pioniereinheiten der Bundeswehr oder US-Streitkräfte.

1964

Dem unermüdlichen Einsatz von Aquilin Kiessner war es zu verdanken, dass die Planung des neuen Sportgeländes mit Vereinsheim in kurzer Zeit bewerkstelligt werden konnte. Ursprünglich war der Bau einer Turnhalle mit vorgesehen, der die finanziellen Möglichkeiten des jungen Vereins aber sprengte. Die Kostenschätzung der Gesamtmaßnahme belief sich auf ca. 255.000 DM.

Beginn der Bauarbeiten am neuen Sportgelände: US-Streitkräfte übernahmen kostenlos die Planierungsarbeiten und notwendigen Sprengungen, um die nötige Freifläche für die Sportanlage zu schaffen.

Auf Betreiben von Aquilin Kiessner erfolgte die Gründung einer Turnabteilung unter der Leitung von Dagmar Werling geb. Klockow. Es wurde ein Barren und verschiedene Matten für die neugegründete Abteilung angeschafft.

1965

Die ersten Baumaßnahmen am neuen Sportplatz begannen. Die Drainage für den neuen Sportplatz wurde mit Pickel und Schaufel in zahllosen Arbeitsstunden eigenhändig gegraben.

Eine Tischtennismannschaft wurde für die erste offizielle Spielrunde im Landkreis unter der Abteilungsleitung von Bernd Rothaupt gemeldet.

Die Mühlbacher Fußballer gründeten einen eigenen Verein – DJK Mühlbach.

1966

Bau des Vereinsheims am Frauenberg in Eigenleistung

Als Übergangslösung bis zum Bau eines Sportheims mit Kegelbahn und Schießanlage wurde die alte Sportheimbaracke des VfL Bad Neustadt kostenlos übernommen und im August von zahlreichen Helfern abgebaut. Leider stellte sich beim Abbau heraus, dass das Baumaterial in einem sehr schlechten Zustand war und nur zu geringen Teilen zu gebrauchen war.

Die Gründung der Schützengilde als Abteilung der DJK Salz fand im Dezember unter der Leitung von Adolf Sebald statt. Im Rahmen des Sportheimneubaus war ein Luftgewehr- und Kleinkaliber-Schießstand geplant.

1967

Bei der Gründungsversammlung der DJK-Jugendkapelle am 04.01.1967 zu Beginn des Jahres erklärten sich 35 Jugendliche zur Mitwirkung bereit (bis 1974). Die Initiatoren der Musikkapelle waren Aquilin Kiessner, Josef Koch und Heribert Fringes. Erster Abteilungsleiter wurde Albin Johannes.

Nach internen Streitigkeiten spaltete sich die Schützengilde ab und gründete einen eigenen Schützenverein.

1968

Der Bau der 400m Aschenbahn mit Weit- und Hochsprunganlage wurde ebenfalls in Eigenleistung realisiert.

1969

Anstoß durch Pfarrer Steiner bei der Sportplatzeinweihung 1969

Die offizielle Eröffnung des neuen Vereinsheims erfolgte zur Mitgliederversammlung am 09.02.1989.

Der Bau der Kegelbahn wurde in Angriff genommen (Kosten 16.950 DM) und sie wurde am 22.03.1969 offiziell eröffnet.

Die Gründung der Kegelabteilung wurde durch Hans Cornely vorangetrieben. Eine erste Mannschaft wurde 1970 zum Wettkampfbetrieb angemeldet.

Die feierliche Einweihung der Sportanlage mit Vereinsheim erfolgte im Juni 1969 mit Fußballspielen und Darbietungen. Die Bausumme für die gesamte Sportanlage belief sich auf 215.000 DM. Der Vorsitzende Aquilin Kiessner nahm eine Grundschuld von 40.000 DM auf sein Privathaus auf zur Absicherung der notwendigen Kredite.

1970

Die Feier zum 10-jährigen Bestehen fand am 1. und 2. August mit Fußballspielen, leichtathletischen Wettkämpfen und Vorführungen statt.

1972

Die Jugendkapelle der DJK Salz 1972 beim Kreismusikfest

Josef Koch übernahm die Amtsgeschäfte von Aquilin Kiessner in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Phase (bis 1980).

Das Kreismusikfest wurde zum 5 jährigen Bestehen der DJK-Jugendkapelle ausgerichtet unter dem Schirmherrn Adolf Steinbach.

1974

Die DJK-Jugendkapelle löste sich 1974 nach internen Streitigkeiten auf und wurde 1975 offiziell beim Nordbayerischen Musikbund abgemeldet.

Die Sportkegler stiegen auf und spielten ab dieser Runde in Niederlauer, weil für diese Klasse eine 2-Bahnanlage vorgeschrieben war.

1976

Es erfolgte die Auflösung der Kegelabteilung und Gründung eines eigenständigen Vereins SKC Salz mit dem Vorsitzenden Gerhard Hein.

Der Bau eines Ausweichplatzes als Allwetterplatz mit Sandbelag und zwei Flutlichtmasten wurde durchgeführt, um einen Trainingsbetrieb auch im Herbst und Winter zu ermöglichen.

1978

Es erfolgte ein Zusammenschluss der Leichtathletik-Abteilung mit dem FSV Hohenroth unter dem Namen Leichtathletikgemeinschaft (LG) Hohenroth/Salz (bis 1995).

1979

Nach neunjähriger Pause fand Vorsitzender Josef Koch mit Gerda Hamberger eine neue Übungsleiterin für die Frauengymnastik.

1980

Josef Koch trat Anfang Februar vorzeitig von seinem Amt als Vorsitzender zurück.

Erhard Kümpel wurde nach einem vergeblichen Versuch zum neuen Vorsitzenden der DJK Salz gewählt (bis 1992).

Der erste Trimm-Trab wurde von Horst Knobling organisiert.

Erstmalig bot die DJK Salz im Winter eine Skigymnastik für Männer durch Horst Knobling an.

1981

Erste Überlegungen für die Planung eines neuen Sportheimes mit eigener Turnhalle entstanden.

Das 20-jährige Vereinsjubiläum wurde vom 17.-20.07.81 gefeiert.

Der erste Stundenlauf auf der Aschenbahn wurde von Lothar Ganß organisiert. Die Stundenläufe waren ein Anziehungspunkt weit über die Landkreisgrenzen hinaus und wurden bis 1998 regelmäßig durchgeführt.

1985

Die DJK Salz bot erstmalig Kinderturnen an. Die Leitung hat durchgängig bis heute Astrid Limpert.

Durchführung des 4. VG-Turniers, dem Fußballturnier der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt vom 17. - 21.6.

1986

Gründung der F- und E-Jugendmannschaft durch Matthias Müller.

Im Rahmen der Feier zum 25jährigen Vereinsjubiläums wurde eine Riesentorte angeschnitten.

1987

Da das Sportheim keine Dämmung hatte und eine Generalsanierung sehr aufwändig gewesen wäre, wurde die Planung eines neuen Sportheimes erneut in Angriff genommen.

Die DJK Salz konnte bei der Mitgliederversammlung mit Margit Derleth das 500. Mitglied begrüßen.

Das erste Zeltlager mit den Betreuern Siggi Müller, Stefan Vikuk, Susi Neuner (geb. Linder), Matthias und Monika Müller

Das erste Ferienprogramm der Gemeinde Salz wurde von der Jugendleitung der DJK Salz unter der Leitung von Matthias Müller organisiert. Mit dem Sälzer Ferienprogramm startete eine Erfolgsstory im Landkreis Rhön-Grabfeld und fand in vielen Gemeinden Nachahmer.

Das erste Zeltlager für E- und F-Schüler wurde vom 24. – 26. Juli am Irmelshäuser See von Matthias Müller organisiert. Seitdem ist das Zeltlager ein fester Bestandteil im Verein.

Die Gruppe „Fit ab 50“ wurde von Gerda Hamberger ins Leben gerufen.

Erweiterung des Sportangebotes mit Skigymnastik für Mädchen und Frauen von Susanne Neuner, geb. Linder.

1988

Die erste Vereinszeitung wurde unter der redaktionellen Leitung von Matthias Müller herausgegeben. Anlässlich der Veröffentlichung der Ferienprogramm-Aktionen wurden erstmalig Abteilungen und Aktionen der DJK Salz vorgestellt.

Gründung einer Jazzgymnastikgruppe durch Susanne Neuner, geb. Linder und Heike Reitner, geb. Radina (bis 1996).

Ab 1988 wurde im Fußball-Jugendbereich eine Spielgemeinschaft mit der DJK Mühlbach eingegangen, um alle Altersgruppen durchgängig besetzen zu können (bis 1995).

Im Rahmen des Neubaus der Schule mit Turnhalle in direkter Nachbarschaft des Sportgeländes übernahm die Gemeinde auch den Bau eines neuen Sportheims, da das alte Sportheim der Turnhalle weichen musste.

1989

Abriss des alten Sportheimes und Entstehung der neuen Schulturnhalle

Im Zuge des Schul- und Sportheimbaus wurde das ehemalige Wasserhäuschen am Frauenberg als Löschspeicher und Regenwasserzisterne in Eigenleistung umgebaut. Die Leitung des Umbaus hatte Peter Müller.

Am 12.6.1989 erfolgte der Abriss des alten Sportheims. Nach erfolgtem Spatenstich gingen die Arbeiten am Rohbau des neuen DJK-Sportheimes zügig voran und bereits nach einem halben Jahr konnte der Rohbau fertig gestellt werden.

Fleißige Helfer beim Sportheimbau 1989/90

Die DJK hatte sich bereit erklärt, alle Innenarbeiten wie Estricheinbau, Fliesen- und Deckenarbeiten, ebenso auch die Dachdeckerarbeiten zu übernehmen. Unter der Leitung einiger erfahrener Handwerker leisteten ca. 120 Helfer, Mitglieder und Freunde der DJK 13.000 Arbeitsstunden und sparten so der Gemeinde Salz ca. 300.000.- DM. Das war eine wirklich stolze Leistung der DJK Salz.

1990

Die letzten Feinarbeiten am Sportheim wurden abgeschlossen. Ab September wurde die neue Schule mit der Turnhalle bezogen. Am 15.11.1990 erfolgte die offizielle Einweisung für die Übungsleiter der DJK Salz in die neue Turnhalle mit Geräten.

Geplant wurden zwei Tennisplätze und ein Fußball-Trainingsplatz mit Flutlichtanlage. Der alte Trainingsplatz war dem Multifunktionsgelände für die Schule zum Opfer gefallen.

Mit Genehmigung einer Jugendsatzung wurde eine eigenständige Jugendleitung geschaffen. Zum ersten Vorsitzenden wurde Matthias Müller und als Stellvertreterin Astrid Limpert gewählt.

Die Gründungsversammlung der Tennisabteilung mit 143 Mitgliedern fand am 27.4.90 statt.

Es startete die Rückengymnastik unter der Leitung von Kornelia Mangold.

Im November gründeten Carola Pohensky (Männer) und Klaus Rüster (gemischte Gruppe) zwei Freizeitgruppen Volleyball.

Eine Karategruppe unter der Leitung von Paul Pfeuffer schloss sich wegen der besseren Trainingsmöglichkeiten ebenfalls ab November der DJK Salz an.

Wiedergründung der Kegelabteilung am 6.12.1990 und gleichzeitig Auflösung des SKC Salz.

1991

Das erste Hallenfußballturnier als Kreismeisterschaft für U9-Mannschaften in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Sportjugend wurde am 16./17.2.1991 durchgeführt.

Das neue Sportheim zeigt sich von der schönsten Seite

Die Einweihung des neuen Sportheimes erfolgte im Rahmen der 30-Jahr-Feier im Sommer.

Die Gründung einer zweiten Karategruppe erfolgte durch Theresa Danneck.

Im Juni startete die Folkloretanzgruppe unter der Leitung von Brigitte Oelsch (bis 1996).

Im Winter nahm die Männermannschaft Volleyball unter der Leitung von Carola Pohensky erstmalig am Spielbetrieb teil (bis 1999).

1992

Die erstmalig im Winter 1991/1992 ausgerichtete Tennis-Vereinsmeisterschaft fand in der Schulturnhalle statt. Siegerehrung war im Januar 1992.

Reiner Chlebowy übernahm die Leitung des Vereins (bis 1998).

Der Baubeginn des Fußball-Trainingsplatzes und der Tennisanlage erfolgte im Frühjahr 1992. Beide Anlagen wurden im Sommer des gleichen Jahres eingeweiht. Die Kosten für beide Baumaßnahmen beliefen sich auf ca. 500.000.- DM.

1994

Eine Volleyball Damenmannschaft unter der Leitung von Oliver Hennig wurde zum Spielbetrieb angemeldet.

1995

Die erste Skifreizeit wurde von Wolfgang Herbert organisiert.

Die DJK Salz veranstaltete auf Initiative von Detlef Cornely und Anfrage der Fa. Sport-Schewa eine erste Laufveranstaltung, die in die neugegründete Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups integriert wurde.

Die General-Sanierung des Hauptspielfeldes mit Umzäunung für ca. 250.000.- DM wurde in Angriff genommen. Diese Sanierungsarbeiten umfassten den Einbau einer Drainage und Bewässerungsanlage sowie einer neuen Rasentragschicht.

1996

Nach der Generalsanierung des Hauptplatzes wurde der Platz durch Pfarrer Martin Heim am 14.7.1996 eingeweiht.

Die Gründung einer Kinder- und Jugend-Volleyballgruppe erfolgte durch Erwin Blank und Claudia Rüster.

1997

Das Beach-Volleyball-Feld ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt

Der Bau eines Beach-Volleyball-Feldes erfolgte durch die Initiative von Frank Hofmann. Die Volleyballanlage ist immer noch ein beliebtes Ziel verschiedener Freizeitgruppen und ein Freizeitangebot in der Gemeinde.

1998

Nach zwei vergeblichen Versuchen, einen neuen Vorsitzenden zu finden, trat Matthias Müller als neuer Vorsitzender der DJK Salz an.

Wolfgang Mangold gründete den Fußball-Freizeitkick für fußballbegeisterte Hobbykicker.

Start des ersten Step-Aerobic-Kurses durch Astrid Limpert. Die DJK Salz hatte 20 Stepper für die neue Trendsportart angeschafft.

1999

Mit der Gründung eines Lauftreffs durch Ingrid Gmeiner gewann der Laufsport neue Freunde. Ab 2000 bot Gitti Beckenbauer Anfängerkurse an, um Einsteiger für den Laufsport zu gewinnen.

2000

Im Rahmen des Japanaustausches der deutschen Sportjugend waren sieben japanische Jugendliche, eine Dolmetscherin und ein Delegationsleiter für eine Woche bei Sälzer Gasteltern untergebracht.

2001

Das erste Purzelturnen (Mutter-Kind-Turnen) wurde von Monika Müller zunächst als zehnwöchiger Kurs angeboten, ab 2003 dann sogar in zwei Gruppen.

Der Versuch der Wiederbelebung und Gründung einer Tischtennis-Gruppe durch Michael Mann war leider nicht von dauerhaftem Erfolg beschert (bis 2002).

2002

Mit dem Bau der thermischen Solaranlage mit 16m2 zur Brauchwassererwärmung konnte der Verein seine Gasrechnung reduzieren und leistet seitdem einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz.

Die Gruppe Männer 50 plus wurde von Roland Werling ins Leben gerufen.

2003

Die letzte Kegelmannschaft wurde abgemeldet und damit eine lange Tradition des Sportkegelns beendet.

Im Rahmen des Umweltbildungsprojekt „Die Sonne bringt´s für die Vereine“ wurde eine erste Photovoltaik-Anlage mit 3,84kWp in Eigenleistung auf das Sportheimdach gebaut. Die Bauleitung hatte Peter Müller. Das Projekt unter der Leitung von Matthias Müller wurde durch den Umweltbildungsfonds der Bayerischen Regierung mit 23.700.- EUR gefördert.

2004

Eine Kooperation mit dem Sälzer Kindergarten wurde ins Leben gerufen und von der Bayerischen Sportjugend und der DAK gesponsort.

Die DJK Salz erhielt das erste Gütesiegel „Sport pro Gesundheit“ für gesundheitssportliche Angebote im Kinderturnen, Step-Aerobic und Frauengymnastik unter der Leitung von Astrid Limpert.

2005

Montage der zweiten PV-Anlage in Eigenleistung

Eine zweite Photovoltaik-Anlage mit 10,5kWp wurde unter der Bauleitung von Peter Müller und den Helfern der Gruppe Männer 50 plus auf dem Sportheimdach installiert.

Ein Kursangebot für übergewichtige Kinder „Ich kann´s - Bewegung, Ernährung und Gefühle & Co.“ wurde in Zusammenarbeit mit der Caritas Rhön-Grabfeld angeboten. Dieses Projekt wurde von der Aktion Mensch im Rahmen von „5000xZukunft“ mit 5.000.- EUR gefördert.

Die DJK Salz erhielt die Anerkennung als Einsatzstelle für das Freiwillige soziale Jahr (FSJ) und der erste FSJ´ler Mathias Weber wurde zum 1.9.05 eingestellt.

2006

Das erstes Public Viewing am Sportplatz mit WM-Biergarten im Juni und Juli durch die Idee von Fußballabteilungsleiter Volker Straub entwickelte sich zum absoluten Renner und zu einer festen Tradition.

Mit dem Bau einer Geräte- und Grillhalle unter der Bauleitung von Volker Straub konnten die Besucher der Heimspiele besser versorgt werden.

Die DJK Salz stellte mit Elke Müller eine erste Angestellte im Wirtschaftsbereich auf Minijob-Basis ein, nachdem der Wirtschaftsbereich ehrenamtlich nicht mehr abgedeckt werden konnte.

Die Gründung einer Kinder-Karategruppe durch Thomas Bätz war ein Glücksfall für die Karateabteilung. Die Gruppe wuchs rasch auf über 20 Kinder an.

Eine Mädchenfußballmannschaft U13 unter der Leitung von Georg Schäfer wurde zum Spielbetrieb angemeldet. Dem Versuch, Mädchenfußball im Verein zu etablieren, war kein dauerhafter Erfolg gegönnt (bis 2009).

2007

Überreichung des silbernen Sterns

Die Durchführung einer ersten Mitgliederbefragung unter den aktiven Sportlern im Verein gab den Verantwortlichen einen Einblick in die Zufriedenheit der Mitglieder in der DJK Salz.

Die Organisation des ersten Klausur-Wochenendes für die Vorstandschaft und interessierte Übungsleiter zum Thema „Weichenstellung für die Zukunft“ in Oberwaldbehrungen mit dem Moderator Peter Eisele war der Beginn einer wiederkehrenden Veranstaltung zu unterschiedlichen Themen.

Mit dem Gewinn des „Bronzenen Sterns“ im Landkreis-Wettbewerb qualifizierte sich die DJK Salz zum Landeswettbewerb in Bayern. Die Bewerbung war mit dem Thema „DJK Salz –Wir bewegen Sie!“ erfolgt.

Der Gewinn des „Silbernen Sterns“ und Landessieg in Bayern war ein überraschender Erfolg und führte zum Bundesentscheid nach München.

2008

Die DJK Salz erreichte in Berlin beim bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ im Januar den 5. Platz und bekam von Bundeskanzlerin Merkel eine Urkunde und einen Geldpreis überreicht.

Die DJK Salz erhielt die Auszeichnung „Gesundheitsclub im Sportverein“ von BLSV und GEK verliehen und dokumentierte damit ihre Ausnahmestellung im Gesundheitssport im Landkreis Rhön-Grabfeld.

Die Jugendleitung der DJK Salz erhielt den Jugendförderpreis des Diözesanverbandes Würzburg für ihr Gesamtengagement im Verein.

Vorführungen bei der Sayonara-Party

Im Rahmen des Japanaustausches der deutschen Sportjugend waren erneut sieben japanische Jugendliche, eine Dolmetscherin und ein Delegationsleiter für eine Woche bei Sälzer Gasteltern untergebracht.

Am 06.11. erfolgte der offizielle Startschuss zur Gründung einer vereinseigenen Stiftung. Bereits im ersten Jahr gingen über 20.000 EUR Spenden ein.

Silke Hein und Sandra Ulrich gründeten die Gruppe „Turnzwerge“ (bis 2 Jahre) und rundeten so das Sportangebot für Kleinkinder nach unten ab.

Der erste Kurs mit dem Flexibar durch Astrid Limpert fand statt. Die DJK Salz hatte 20 Flexibars angeschafft, um diese neue Trendsportart im Verein zu etablieren.

2009

Das „Mentorenprojekt“ in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Sportjugend Unterfranken wurde von der Aktion Mensch im Rahmen von „die Gesellschafter“ mit 3.000.- EUR gefördert.

Die Fahrt nach Mainz und Teilnahme beim Länderwettkampf als bayerischer Vertreter im „ZDF-Fernsehgarten“ war ein unvergessliches Erlebnis für die Vereinsdelegation.

Mit dem Zusammenfassen der Angebote im Kinderturnbereich war die Anerkennung durch den deutschen Turnerbund als erster „Kinderturnclub“ in Unterfranken verbunden und dokumentiert die hohen Qualitätsstandards beim Kinderturnen mit qualifizierten Übungsleitern.

Bei einem frankenweiten Wettbewerb der PSD-Bank in Nürnberg gewann die DJK Salz den 1. Preis mit dem „Mentorenprojekt“ und erhielt einen Pokal und einen Geldpreis überreicht.

Die Bundestags-Vizepräsidentin Susanne Kastner besuchte die DJK Salz im Rahmen der „School out Party“ des diesjährigen Ferienprogramms. Sie wurde eingeladen, um die Probleme bei der Einführung der Umsatzsteuer für das FSJ aufzuzeigen.

Michael Liebaug und Volker Straub beim Wechseln der Heizungsregler

Die deutsche Stiftung Umwelt förderte ein Energiesparprojekt zur Optimierung der Heizungssteuerung mit 3.000.- EUR. Durch das Aufteilen der verschiedenen Räume konnte eine Reduzierung des Gasverbrauchs und damit verbunden eine Einsparung von CO2 erreicht werden.

Die Fußballabteilung bekam den Sepp-Herberger-Preis für ihr vorbildliches und nachhaltiges Engagement im Fußball-Jugendbereich durch den Jugendleiter Reiner Lochmüller überreicht

Gewinn des „Bronzen Stern“ im Landkreis-Wettbewerb mit dem Programm „DJK Salz – Jugendarbeit mehr als Sport!“. Der Gewinn auf Landkreisebene führte zum Landesentscheid nach München.

Der erneute Gewinn des „Silbernen Sterns“ und Landessieg in Bayern war ein großer Erfolg und führte zum Bundesentscheid nach Berlin.

2010

Die DJK Salz erreichte in Berlin beim bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ im Januar den 7. Platz und bekam von Bundeskanzlerin Merkel eine Urkunde und einen Geldpreis überreicht.

Die Jugendleitung erhielt zum zweiten Mal den Jugendförderpreis des Diözesanverbandes Würzburg für die jahrelange Organisation des Zeltlagers.

Die DJK Salz konnte mit Elke Binder-Müller das 1.000ste Mitglied begrüßen.

2011

Das 50jährige Vereinsjubiläum mit Festkommers am 7.5., einer Sport- und Gesundheitswoche vom 21. – 28.5. und dem Festwochenende mit Neuausrichtung des VG-Turniers und Saalemusicum vom 1. – 3.7.11 wird gebührend gefeiert.

Die geplante Gründung einer öffentlichen Stiftung der DJK Salz nimmt konkrete Formen an. Das Stiftungskonto beträgt im April fast 45.000.- EUR. Die jährlichen Ausschüttungen sollen vorrangig die Jugendarbeit des Vereins fördern.

 
(Vereins-Chronik DJK Salz 1961 bis 2011 von Matthias Müller)